النحل

Die Biene

An-Naḥl

Kapitel: 16
Verse: 128

Übersetzer: Bubenheim & Elyas

Sprache: Deutsch

Quelle: tanzil.net/trans

Kapitel 16
Verse 21-40 von 128

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Tot (sind sie), nicht lebendig; und sie merken nicht, wann sie auferweckt werden. [21]

Euer Gott ist ein Einziger Gott. Diejenigen aber, die nicht an das Jenseits glauben, deren Herzen weisen (es) ab, und sie verhalten sich hochmütig. [22]

Zweifellos weiß Allah, was sie geheimhalten und was sie offenlegen. Gewiß, Er liebt nicht die Hochmütigen. [23]

Und wenn zu ihnen gesagt wird: "Was hat euer Herr (als Offenbarung) herabgesandt?", sagen sie: "(Es sind) Fabeln der Früheren." [24]

Deshalb sollen sie am Tag der Auferstehung ihre Lasten vollständig tragen, und (auch etwas) von den Lasten derjenigen, die sie ohne (richtiges) Wissen in die Irre führten. Wie böse ist das, was sie an Last auf sich nehmen! [25]

Ränke schmiedeten bereits diejenigen, die vor ihnen waren. Da ging Allah ihren Bau an den Grundmauern an, so daß das Dach über ihnen auf sie herabfiel, und die Strafe über sie kam, von wo sie nicht merkten. [26]

Hierauf, am Tag der Auferstehung, wird Er sie in Schande stürzen und sagen: "Wo sind Meine Teilhaber, derentwegen ihr (Mir) entgegenwirktet?" Diejenigen, denen das Wissen gegeben wurde, sagen: "Schande kommt heute und Böses über die Ungläubigen", [27]

die die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht zugefügt haben. Sie werden Frieden anbieten: "Wir pflegten nichts Böses zu tun." - "Doch, Allah weiß Bescheid über das, was ihr zu tun pflegtet. [28]

So betretet die Tore der Hölle, ewig darin zu bleiben. Schlimm ist fürwahr der Aufenthaltsort der Hochmütigen." [29]

Zu denjenigen, die gottesfürchtig sind, wird gesagt: "Was hat euer Herr herabgesandt?" Sie sagen: "Gutes." Für diejenigen, die Gutes tun, gibt es hier im Diesseits Gutes; aber die Wohnstätte des Jenseits ist wahrlich besser. Wie trefflich ist fürwahr die Wohnstätte der Gottesfürchtigen: [30]

die Gärten Edens', in die sie eingehen, durcheilt von Bächen, und in denen sie (alles) haben, was sie wollen. So vergilt (es) Allah den Gottesfürchtigen, [31]

die die Engel abberufen, während sie gute (Menschen) gewesen sind. Sie sagen: "Friede sei auf euch! Geht in den (Paradies)garten ein für das, was ihr zu tun pflegtet." [32]

Erwarten sie denn (etwas anderes), als daß die Engel zu ihnen kommen oder daß der Befehl deines Herrn eintrifft? So handelten (auch) diejenigen, die vor ihnen waren. Allah fügte ihnen kein Unrecht zu, sondern sie selbst fügten sich Unrecht zu. [33]

So trafen sie (schließlich) die bösen Taten, die sie begangen hatten, und es umschloß sie das, worüber sie sich lustig zu machen pflegten. [34]

Diejenigen, die (Allah etwas) beigesellen, sagen: "Wenn Allah gewollt hätte, hätten wir nichts anstatt Seiner gedient, weder wir noch unsere Vater, und wir (selbst) hätten anstatt Seiner nichts verboten." So handelten (auch) diejenigen, die vor ihnen waren. Obliegt denn den Gesandten etwas anderes als die deutliche Übermittlung (der Botschaft)? [35]

Und Wir haben ja bereits in jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt: "Dient Allah und meidet die falschen Götter." Unter ihnen gibt es manche, die Allah rechtgeleitet hat, und unter ihnen gibt es manche, an denen sich das Irregehen bewahrheitet hat. So reist auf der Erde umher und schaut, wie das Ende der Leugner war. [36]

Selbst wenn du noch so (danach) trachtest, sie rechtzuleiten, so leitet Allah nicht recht, wen Er (nun einmal) in die Irre gehen läßt; und sie werden keine Helfer haben. [37]

Und sie schwören bei Allah ihren kräftigsten Eid, Allah werde denjenigen nicht auferwecken, der stirbt. Doch (das ist) ein für Ihn bindendes Versprechen in Wahrheit - aber die meisten Menschen wissen nicht -, [38]

damit Er ihnen das klar macht, worüber sie uneinig sind, und damit diejenigen, die ungläubig sind, wissen, daß sie Lügner waren. [39]

Unser Wort zu etwas, wenn Wir es wollen, ist, dazu nur zu sagen: "Sei!", und so ist es. [40]

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